Wie lässt sich Stress im Berufsalltag reduzieren? Was hilft bei körperlichen Belastungen am Arbeitsplatz? Und wie kann jeder selbst etwas für seine Gesundheit tun? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhielten Mitarbeitende der Caritas, des Bischöflichen Ordinariats und der Pfarrkirchenstiftungen bei den gemeinsamen Gesundheitstagen vom 28. September bis 2. Oktober. An vier Standorten in Altötting, Niederalteich, Freyung und Passau stand die körperliche und psychische Gesundheit im Mittelpunkt.
Das Angebot reichte von ergonomischer Arbeitsplatzgestaltung über Erste Hilfe und Lärmschutz bis hin zu mentaler Stärke und Resilienz. Zahlreiche Beschäftigte nutzten die Möglichkeit, sich während ihrer Arbeitszeit zu informieren, praktische Tipps auszuprobieren und Anregungen für einen gesünderen Berufsalltag mitzunehmen.
Ein wichtiger Bestandteil war das Arbeitsschutzmobil der bayerischen Diözesen. An zwölf Fachstationen informierten Expertinnen und Experten über unterschiedliche Aspekte des Arbeits- und Gesundheitsschutzes. Besonders gefragt war der sogenannte "Stresspilot" der AOK, mit dem die Teilnehmenden ihr persönliches Stressniveau überprüfen konnten. Für eine gesunde Stärkung zwischendurch sorgten Snacks und eine Smoothie-Bar der Firma Troiber.
Gesundheit als gemeinsame Aufgabe
Für Christina Zieglmeier von der Betrieblichen Gesundheitsförderung der Caritas Passau sind die Gesundheitstage ein wichtiger Baustein der Mitarbeiterfürsorge. "Gesundheit am Arbeitsplatz ist mehr als die Vermeidung von Krankheiten. Es geht darum, Belastungen frühzeitig zu erkennen, die eigene Gesundheit bewusst zu stärken und gute Bedingungen für den Arbeitsalltag zu schaffen. Mit den Gesundheitstagen konnten wir dafür ganz praktische Anregungen geben", betont Zieglmeier.
Die Gesundheitstage wurden erstmals gemeinsam von der Betrieblichen Gesundheitsförderung der Caritas Passau und dem Arbeitsschutz des Bischöflichen Ordinariats organisiert. Die Verantwortlichen Christina Zieglmeier, Josef Schleicher und Florian Emmer ziehen eine positive Bilanz. Die große Resonanz und die Rückmeldungen der Beschäftigten sprechen aus ihrer Sicht dafür, das gemeinsame Angebot fortzusetzen.
Ein besonderer Dank gilt den beteiligten Dienstgebern, die ihren Mitarbeitenden die Teilnahme während der Arbeitszeit ermöglicht haben. Damit setzen Caritas und Kirche ein gemeinsames Zeichen: Die Gesundheit der Beschäftigten ist ein wichtiger Bestandteil einer verantwortungsvollen Arbeitskultur.