Was geschieht nach dem Tod mit E-Mail-Konten, sozialen Netzwerken, Online-Abonnements oder persönlichen Daten? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Merzig-Waderner Hospizgespräch am Mittwoch, 28. Oktober 2026, um 19 Uhr in der Geschäftsstelle des Caritasverbandes Saar-Hochwald, Trierer Straße 213 in Merzig. Die Veranstaltung bildet den Abschluss der Reihe "Gut vorgesorgt - für sich und andere".
Referentin des Abends ist Yvonne Schmitz, Fachanwältin für Familien- und Erbrecht. In ihrem Vortrag erläutert sie, wie Menschen ihren digitalen Nachlass sinnvoll ordnen und ihre Wünsche rechtssicher festhalten können. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen.
Viele Menschen nutzen täglich soziale Medien, kaufen in Onlineshops ein, schließen digitale Verträge ab oder speichern persönliche Dokumente und Fotos im Internet. Welche Daten dort hinterlegt sind, welche Benutzerkonten bestehen und welche Geräte mit dem Internet verbunden sind, ist jedoch häufig nicht vollständig bekannt.
Eine frühzeitige Regelung des digitalen Nachlasses schafft Klarheit und kann Angehörige entlasten. Der Vortrag zeigt, welche Vorkehrungen sinnvoll sind und worauf bei Zugangsdaten, Onlinekonten, digitalen Versorgungsverträgen und persönlichen Inhalten geachtet werden sollte.
Die Veranstaltung wird von der Caritas-Stiftung Saar-Hochwald in Zusammenarbeit mit dem Caritasverband Saar-Hochwald sowie den Ambulanten Hospiz- und Palliativ-beratungszentren (AHPZ) organisiert. Kooperationspartner sind die Pastoralen Räume Merzig und Wadern.
Die Anmeldung zur Veranstaltung ist bequem online über die Website des Caritasver-bandes Saar-Hochwald unter www.caritas-saar-hochwald.de im Menüpunkt "Veranstaltungen > Veranstaltungsreihen" oder telefonisch im AHPZ unter 06835 607950 möglich.
Die Teilnehmerzahl ist auf 60 Personen begrenzt. Die Teilnahme ist kostenfrei.